Vertretungsarzt rundum

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1. Dezember 2011
von oliver
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Befragung zeigt: Arbeit der niedergelassenen Ärzte genießt große Wertschätzung

Befragungen belegen hohe Zufriedenheit der Versicherten mit niedergelassenen Ärzten und großen Informationsbedarf

Die Zufriedenheit der Versicherten mit der Wartezeit auf einen Termin hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Rund die Hälfte wird sofort behandelt oder war in Praxen ohne Terminvergabe. Von den Übrigen fanden über Dreiviertel die Wartezeit nicht zu lang. Allerdings gibt es Fälle, in denen Patienten eindeutig zu lange warten müssen. Dies hat eine Befragung der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der KBV ergeben. Für die aktuelle Untersuchung befragte das Unternehmen im September 2011 telefonisch insgesamt 2.048 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Deutsch sprechende Wohnbevölkerung im Alter zwischen 18 und 79 Jahren.

Ein weiteres Ergebnis der Befragung ist, dass Deutschlands Ärzte in der Bevölkerung nicht nur sehr viel Vertrauen genießen, sondern von den Patienten auch als sehr fachkompetent wahrgenommen werden. Praktisch unverändert zu 2010 sprechen insgesamt 91 Prozent (2010: 92 Prozent) aller Befragten von einem guten bis sehr guten Vertrauensverhältnis zu dem Arzt, den sie in den letzten zwölf Monaten zuletzt besucht haben. Auch die fachlichen Fähigkeiten beurteilen – exakt wie im Vorjahr – 92 Prozent der Befragten positiv.

Internetportale zur Arztbewertung haben nur für zehn Prozent der Versicherten eine Bedeutung. Von diesen fanden allerdings mehr als die Hälfte, nämlich 55 Prozent, die Portale nicht hilfreich.

Die Versichertenbefragung hat auch gezeigt, dass viele Versicherte den Austausch wirkstoffgleicher Präparate nicht richtig finden (44 Prozent) und das zu Verunsicherung führt.

Kritisch wird jedoch der Trend bei Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) bewertet, der im Vergleich zur vorherigen Befragung deutlich wird. Der Anteil der Versicherten, die vom Arzt eine IGeL angeboten bekommen haben, ist leicht gestiegen: von 22 Prozent im Jahr 2008 auf 24 Prozent. Vor allem aber fanden mehr Versicherte die Bedenkzeit, um ein solches Angebot anzunehmen, nicht ausreichend: Ihr Anteil stieg von 15 auf 19 Prozent.

In einer zweiten von der KBV in Auftrag gegebenen Studie hat die Medizinische Hochschule Hannover Meinungen und Vorstellungen der Patienten über die Gesundheitsversorgung qualitativ untersucht. Dafür befragten die Autoren in sechs Gruppendiskussionen 44 Bürgerinnen und Bürgern mit unterschiedlichem sozialen Hintergrund. Viele der Teilnehmer forderten mehr Aufklärung über IGeL. Für die zusätzlichen Kosten machen die meisten die Kassen verantwortlich. Außerdem forderten mehrere Teilnehmer den Abbau von Bürokratie – einerseits für die Versicherten, andererseits für die Ärzte. Insgesamt fühlten sich die Befragten zu wenig über die Versorgung informiert.

Detaillierte Ergebnisberichte zur KBV-Versichertenbefragung 2011 und Informationen zur Studie der Medizinischen Hochschule Hannover sind im Internet zu finden: www.kbv.de/publikationen/versichertenbefragung2011.html.

Quelle: Sächsische Landesärztekammer  Link

1. Dezember 2011
von oliver
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Bundesärztekammer lobt Politik für Engagement gegen Ärztemangel

Berlin – Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat die Regierungskoalition dafür gelobt, mit dem Versor­gungs­strukturgesetz Initiative gegen den Ärztemangel ergriffen zu haben.  „Bei aller Kritik an einzelnen Bestimmungen erkennen wir an, dass die Koalition mit dem GKV-Versorgungs­struktur­gesetz zumindest den Versuch unternommen hat, dieser Verantwortung gerecht zu werden und erstmals ernst­hafte Schritte gegen den Ärztemangel und für eine bessere Versorgung der Patienten in unserem Land eingeleitet hat“, sagte BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery vor der morgigen abschließenden Lesung des Gesetzes im Deutschen Bundestag. Das Gesetzespaket sei in Teilen geeignet, mehr Ärzte zu einer Tätigkeit in strukturschwachen Gebieten zu motivieren und die verschiedenen Versorgungsbereiche besser miteinander zu verzahnen. „Gelöst sind die Probleme damit aber noch lange nicht. Es wurde die Grundlage geschaffen, auf der Bund und Länder bei kommenden Reformen aufbauen können – nicht mehr und nicht weniger“, sagte der BÄK-Präsident.

Positiv hob Montgomery die im Gesetz vorgesehenen monetären und nicht-monetären Anreize für eine Niederlassung in strukturschwachen Regionen hervor. Verbesserungsbedarf sieht er hingegen unter anderem bei der weiteren Ausgestaltung der ärztlichen Bedarfsplanung. Die jetzigen Bedarfsplanungsregelungen stammten aus der Zeit der Ärzteschwemme und seien für die gegenwärtigen Rahmenbedingungen „gänzlich ungeeignet“.

Kritik am Gesetzentwurf kam aus Westfalen-Lippe. „Die Kliniken werden sträflich vernachlässigt“, sagte der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst. An den Kliniken werde der ärztliche Nachwuchs aus- und weitergebildet, der die neuen Strukturen der ambulanten Versorgung mit Leben füllen solle. „Wenn aber dort die Arbeitsbedingungen unattraktiv sind und es jetzt schon an Ärzten fehlt – wer soll später von der Klinik in die Praxis wechseln?“, fragte er. Allerdings sei die Änderung der ärztlichen Approbationsordnung und besonders die geplante Teilung des zweiten Staatsexamens ein Schritt in die richtige Richtung, so der Kammerpräsident.

Quelle: aerzteblatt.de  Link

1. Dezember 2011
von oliver
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Hygiene-Ärzte dringend gesucht

Frankfurt. – Auf die Bedeutung von krankenhaushygienisch qualifizierten Ärzten und Pflegern in Kliniken hat die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen Ende November hingewiesen. Der zunehmende Einsatz von Ingenieuren in der technischen Krankenhaushygiene dürfe nicht von der Tatsache ablenken, dass technische Verfahrensmängel nur einen Teil der Hygieneprobleme in Krankenhäusern ausmachten.
„Zunehmende multiple Resistenzen zahlreicher Infektionserreger und die ungenügende Beachtung hygienischer Grundregeln durch das Personal sind insgesamt sicher bedeutsamer und treten häufig als Folge von Personalmangel und Arbeitsverdichtung auf“, hieß es aus der Versammlung.
Das hessische Ärzteparlament forderte das Ministerium auf, die Hygieneverordnung so zu gestalten, dass krankenhaushygienisch qualifizierte Ärzte baldmöglichst in ausreichender Zahl für die Patienten in hessischen Krankenhäusern zur Verfügung stünden. „Insbesondere darf diese Verordnung keine zusätzlichen Hürden schaffen, die den Einsatz dieser Ärzte erschweren oder verzögern“, erklärten die Delegierten.
Die Kammer wies darauf hin, dass sie eine berufsbegleitende Zusatzweiterbildung „Krankenhaushygiene“ für Klinikärzte geschaffen habe, die mit einer Prüfung vor der Ärztekammer abschließe und auch vom hessischen Sozialministerium genehmigt sei.
Das hessische Landeskabinett hatte gestern eine neue Hygieneverordnung beschlossen. Einzelheiten möchte der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) morgen bekannt geben.

Quelle: aerzteblatt.de  Link

1. Dezember 2011
von oliver
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Kritik zur Substitution ärztlicher Leistungen aus Brandenburg

Potsdam – Die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung(KV) Brandenburg haben die jüngsten Überlegungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) kritisiert, ärztliche Tätigkeiten im Rahmen von Modellversuchen an Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege zu übertragen.

„Die medizinische Versorgung kranker Menschen ist keine Spielwiese für Experimente, die allein dem Zweck dienen, Geld einzusparen“, erklärten der Präsident der Landesärztekammer, Udo Wolter, und der brandenburgische KV-Vorsitzende Hans-Joachim Helming.

Es sei in keiner Weise nachvollziehbar und tolerierbar, dass weitergebildete Pflegekräfte ärztliche Tätigkeiten, die ein sechsjähriges Medizinstudium sowie eine weiterführende fünfjährige Facharztausbildung voraussetzten, eigenverantwortlich übernehmen sollten. „Wir benötigen keine neue selbstständige Struktur, die wieder jede Menge neuer Schnittstellenprobleme verursacht“, kritisierte Wolter.

Vielmehr gelte es, Strukturen zu entwickeln, die den Arzt von vielen unsinnigen bürokratischen und administrativen Tätigkeiten entlasteten. „Ärztliche Tätigkeiten können und dürfen nur von Ärzten oder im Delegationsverfahren durch speziell dafür ausgebildete Fachkräfte, die direkt beim Arzt angestellt sind, ausgeführt werden“ betonte Helming. Dazu gehöre die Diagnose ebenso wie die Therapie und die Verordnung von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln.

Quelle: aerzteblatt.de  Link

1. Dezember 2011
von oliver
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Nachwuchsmangel gefährdet ärztlichen Bereitschaftsdienst in Bayern

München – Der Nachwuchsmangel gefährdet den flächendeckenden ärztlichen Bereitschaftsdienst in Bayern. „In immer mehr Regionen Bayerns wird es aufgrund des ärztlichen Nachwuchsmangels zunehmend schwieriger, die Dienste zu besetzen“, umriss die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) am vergangenen Samstag das Problem.
Wichtig sei, eine flächendeckende Versorgung so herzustellen, dass die Dienstfrequenz vor allem ältere Ärzte nicht überfordere. Die VV war sich darin einig, dass die KV das Problem nur mit Unterstützung von Politik und Krankenkassen lösen könne und verabschiedete einen Antrag, die Bereitschaftsdienstordnung der KVB innerhalb eines Jahres komplett zu überarbeiten. Künftig soll es dazu in jeder VV eine Aussprache geben.
Der Vorstand der KVB kündigte an, ab sofort in den Brennpunktregionen zusammen mit den Betroffenen nach passgenauen Lösungen zu suchen.

Quelle: aerzteblatt.de  Link

21. Oktober 2011
von oliver
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Informationsveranstaltung von “Ärzte ohne Grenzen” in Chemnitz

Bei der Infoveranstaltung am 22.11.2011, um 19 Uhr, in Chemnitz wird ein Projektmitarbeiter die Organisation vorstellen, Möglichkeiten der Mitarbeit aufzeigen und über seine persönlichen Erfahrungen berichten. Anschließend werden die Fragen der Teilnehmer diskutiert. Für verschiedene Projekte werden Ärzte, Pflegepersonal, Hebammen, Medizinisch-Technische Assistenten (MTAs), Psychologen, Psychiater, sowie Finanz-Administratoren und technisch begabte „Allrounder” als Logistiker mit Französischkenntnissen gesucht.

Quelle: Sächsische Landesärztekammer  Link

21. Oktober 2011
von oliver
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LÄK ruft zur Grippeimfpung auf

Ministerium und Landesärztekammer rufen zur Impfung gegen die saisonale Grippe auf

Mainz. Das Gesundheitsministerium und die Landesärztekammer rufen dazu auf, sich jetzt gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Der Aufruf richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber an die Personengruppen, für die die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (RKI) eine Impfung unbedingt empfiehlt.

Hierzu gehören

• Menschen über 60 Jahre,
• Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines chronischen Grundleidens,
• Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen,
• medizinisches Personal,
• Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und
• Menschen, die in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr arbeiten.

Auch Personen mit erhöhter Infektionsgefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln sollten sich impfen lassen.

Grundsätzlich können alle Menschen von einer Grippeschutzimpfung profitieren. Versicherte, die nicht zu einem der besonders angesprochenen Personenkreise zählen, sollten sich vor einer Impfung mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen, da einzelne Kassen ihre Bereitschaft zur Kostenerstattung für alle ihre Versicherten erklärt haben.

Ministerpräsident Kurt Beck, Gesundheitsministerin Malu Dreyer sowie die Vizepräsidenten der Landesärztekammer Dr. Astrid Blank und Sanitätsrat Dr. Michael Fink werden wieder mit gutem Beispiel vorangehen und sich heute um 13.00 Uhr bei einer öffentlichen Aktion im Mainzer Landtag impfen lassen.

Der saisonale Influenza-Impfstoff enthält Bestandteile der drei Virustypen, die aktuell für die Mehrzahl der Influenza-Infektionen beim Menschen verantwortlich sind. Die genaue Zusammensetzung wird jedes Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Seit dem letzten Jahr haben sich keine relevanten Veränderungen der zirkulierenden Typen gezeigt.

Nach erfolgter Impfung ist der Impfschutz innerhalb von 10 bis 14 Tagen aufgebaut. Da es in der Regel ab Januar zu einer deutlichen Zunahme von Influenzainfektionen kommt, sollte die Impfung möglichst bis Ende 2011 erfolgt sein.

Quelle: Landesärztekammer Rheinland-Pfalz   Link

21. Oktober 2011
von oliver
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Online-Fortbildung zu Hirntoddiagnostik

Zum 30. Mal bietet die Ärztekammer Nordrhein allen Ärztinnen und Ärzten im deutschsprachigen Raum eine kostenlose Online-Fortbildung an.

Aktuelles Thema: “Hirntoddiagnostik und Organspende”

Die Fortbildung kann ab sofort bis einschließlich Dienstag, 29. November 2011 bearbeitet werden.
Für die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildungsreihe „Zertifizierte Kasuistik“ werden 2 Fortbildungspunkte angerechnet.

Das Angebot ist ausdrücklich nicht auf Mitglieder der Ärztekammer Nordrhein beschränkt, sondern so konzipiert, dass alle an dieser Art der Fortbildung interessierten Ärztinnen und Ärzte sich daran beteiligen können.

Die Online-Fortbildung ermöglicht allen Ärztinnen und Ärzten die Teilnahme an der Fortbildungsreihe „Zertifizierte Kasuistik“, die parallel im Rheinischen Ärzteblatt veröffentlicht wird, wobei die Online-Version weiterführende Informationen zu dem vorgestellten Fall bereithält.

Quelle: Ärztekammer Nordrhein  Link